Der Buddhismus ist eine mehr als 2500 Jahre alte Geistestradition mit vielen Facetten. Man kann ihn auf verschiedene Arten beschreiben, z.B. als Sammlung praktischer Methoden zur Entwicklung positiver Geisteszustände und als Lebensphilosophie. Im Buddhismus muss man an nichts glauben. Stattdessen prüft man die Effektivität der jeweiligen Methoden anhand der eigenen Erfahrungen. Die Meditation nimmt unter den buddhistischen Methoden die zentrale Stellung ein. Ein bekannter Zen-Mönch erläutert das so (leider in Englisch):
Der Buddhismus kann auch als Weg zum Glück beschrieben werden. Hiermit ist nicht Glück gemeint, das wir durch Geld, Status oder Sinnesvergnügungen erreichen können, sondern ein Glück, das entsteht, wenn man immer mehr zu sich kommt, innere Ruhe erreicht, von seinem eigenen Begehren nach Geld, Status und Sinnesvergnügungen frei wird. Der Buddhist strebt genauso das eigene Glück wie das Glück aller anderen Lebewesen an.
Wichtige Elemente auf diesem Weg sind das Entwickeln von "Weisheit", also einer anderen Sicht auf die Welt, die buddhistische Ethik sowie vor allem die Meditation.
Das folgende Video, ein Interview mit Matthieu Ricard, einem bekannten französischstämmigen Buddhisten, ist in diesem Zusammenhang sehr instruktiv.
Mehr Informationen über Buddhismus liefert die Website www.buddhabuddha.info .
Wir bieten ein "Praxisnahes Grundstudium des Buddhismus" an.
Eine sehr gelungene Erklärung des Buddhismus von Lama Sönam Lhündrup findet sich hier (erst speichern, dann entzippen, danach kann das Audio angehört werden).
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